Das Projekt JUSTISIGNS ist ein transnationales Aus- und Fortbildungsprojekt von Experten aus Irland, Belgien, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz. JUSTISIGNS wird von der Europäischen Kommission im Rahmen ihres Programms für lebenslanges Lernen mitfinanziert und läuft von 2013 bis 2016.


Unter den Partnern in Irland sind die Interesource Group (Ireland) Limited (Projektkoordinator) und das Centre for Deaf Studies des Trinity College Dublin. Zu den Partnern in Belgien zählen efsli (European Forum of Sign Language Interpreters), EULITA (European Legal Interpreters and Translators Association) und die KU Leuven (Antwerpen). Weitere Partner sind das Centre for Translation & Interpreting Studies der Heriot-Watt University in Schottland und die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik in Zürich, Schweiz.




JUSTISIGNS hat zum Ziel, Schulungsmaterialien für drei Zielgruppen zu entwickeln:


  1. diplomierte Gebärdensprachdolmetscher und Studierende in der Ausbildung zum Gebärdensprachdolmetscher, die im rechtlichen Umfeld tätig sind;

  2. die Gehörlosengemeinschaft;

  3. Polizeibeamte und andere Angehörige von Rechtsberufen.


Obwohl der Begriff «rechtliches Umfeld» sich insbesondere auf Vorgänge im Gerichtssaal und die Interaktion mit Anwälten bezeichnet, legt JUSTISGNS besonderes Augenmerk auf den Kontakt gehörloser oder hörbehinderter Menschen mit den nationalen Dienststellen der Polizei. Diese bilden oft den ersten Kontaktpunkt, bei dem erfolgreiche Kommunikation eine Voraussetzung dafür ist, dass ein Fall im Rechtssystem Eingang findet.




Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.